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Wenn motorisierter Individualverkehr, dann elektrifiziert!

  • Autorenbild: Manuel Kast
    Manuel Kast
  • vor 2 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

In einem so dicht besiedelten Land wie der Schweiz ist der motorisierte Individualverkehr grundsätzlich keine ideale Lösung. Wenn er jedoch stattfindet, dann zumindest elektrisch. Elektrofahrzeuge verursachen weniger Lärm, stossen keine Abgase aus und tragen damit gerade in Städten spürbar zur Verbesserung der Luftqualität bei.

Erfreulicherweise hat die Elektromobilität den Durchbruch geschafft. Es ist eher unwahrscheinlich, dass sich dieser Trend grundlegend umkehrt – zu stark sind die technologischen Fortschritte, zu klar die klimapolitischen Ziele und zu gross das internationale Angebot an neuen Modellen.

Trotzdem scheinen sich Elektrofahrzeuge – glaubt man den Importeuren – nur schleppend zu verkaufen. Das führt dazu, dass Importeure teilweise Strafzahlungen leisten müssen, weil der durchschnittliche CO₂-Ausstoss ihrer importierten Fahrzeugflotte die gesetzlichen Vorgaben nicht erfüllt.

Vor diesem Hintergrund erscheint es widersprüchlich, dass viele Automobilhersteller weiterhin intensiv Werbung für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor machen. Man könnte sich durchaus fragen, ob sie damit nicht selbst dazu beitragen, dass sich Elektrofahrzeuge vermeintlich «schlechter verkaufen». Wer weiterhin primär Verbrenner bewirbt, darf sich nicht wundern, wenn genau diese auch nachgefragt werden.


High angle view of a modern public transport station
Es sind keine 2t für den Transport von einer einzelnen Person nötig

Kleifahrzeuge, wie der Microlino im Bild - übrigens eine Schweizer Erfindung - müssen mehr Beachtung erhalten. So könnte ein Grossteil der Autofahrten auch mit einem Kleinfahrzeug ausgeführt werden.


 
 
 

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