Steuerrechnung in 12 Raten
- Manuel Kast
- vor 2 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Die Steuerrechnung ist statistisch gesehen für viele Haushalte eine der grössten Verschuldungsfallen. Es handelt sich um eine hohe Rechnung, die selten einfach mit dem aktuellen Monatslohn bezahlt werden kann. Dabei weiss man nach dem Ausfüllen der Steuererklärung in der Regel ziemlich genau, wie hoch die geschuldeten Steuern ausfallen und wie hoch die drei obligaten Raten sein werden. Rational wäre es also, frühzeitig monatlich Rückstellungen zu bilden.
Trotzdem hat die Idee, Steuern standardmässig direkt vom Lohn abzuziehen, politisch einen schweren Stand.

Mein persönlicher Tipp: Über TaxMe (z.B. im Kanton Bern) kann ein Einzahlungsschein heruntergeladen werden. Nach dem Ausfüllen der Steuererklärung teile ich den voraussichtlich geschuldeten Betrag durch 12 und richte einen Dauerauftrag ein. So werden meine Steuern jeden Monat am Zahltag automatisch überwiesen. Das schafft Planbarkeit und verhindert böse Überraschungen.
Warum ist das nicht Standard? Woher kommen die 3 Raten? Ich möchte mich dafür einsetzen dass der Kanton die Steuern Standardmässig in 12 Raten einzieht.


Kommentare